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Intensivkurs LKW- und Busführerschein

Berufskraftfahrerqualifikation in aller Kürze

Wer braucht einen Grundqualifikationsnachweis und einen Weiterbildungsnachweis?

Alle Fahrer/innen, die ihre Fahrerlaubnis C1, C1E, C oder CE (Lkw > 3,5t zGG und deren Kombinationen) oder D1, D1E, D oder DE (Busse mit mehr als 8 Fahrgastplätzen) gewerblich nutzen wollen (dies bezieht sich auch auf Fahrten im Werkverkehr).

Ab wann braucht man einen Grundqualifikationsnachweis?

Alle Busfahrer, die ihre Fahrerlaubnis nach dem 9. September 2008 erwerben und alle Lkw-Fahrer, die ihre Fahrerlaubnis nach dem 9. September 2009 erwerben, müssen einen Grundqualifikationsnachweis vorlegen.

Wie erhält man den Grundqualifikationsnachweis?

  • Durch einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum "Berufskraftfahrer/in" oder zur "Fachkraft im Fahrbetrieb" oder in einem Ausbildungsberuf mit vergleichbaren Fertigkeiten
  • durch eine erfolgreiche Grundqualifikationsprüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder
  • durch eine erfolgreiche beschleunigte Grundqualifikationsprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

 

Wie erfolgt die Weiterbildung?

Durch Teilnahme an einer Weiterbildungsschulung bei entsprechenden Ausbildungseinrichtungen.

Wie lange dauert die Weiterbildungsschulung?

Die Weiterbildungsschulung umfasst 35 Stunden à 60 Minuten. Sie kann zusammenhängend absolviert oder in bis zu 5 Teile über einen längeren Zeitraum (bis zu 5 Jahre) verteilt werden.

Wie oft ist die Weiterbildungsschulung zu wiederholen?

Alle 5 Jahre ist ein neuer Schulungsnachweis vorzulegen.

Gibt es eine Prüfung zu der Weiterbildungsschulung?

Es erfolgt keine Prüfung zur Weiterbildung. Der Schulungsnachweis ist ausreichend und ist der Führerscheinstelle vorzulegen.

Wie wird die Qualifikation dokumentiert?

Durch Eintragung der Schlüsselnummer "95. Kraftfahrer, der Inhaber eines Befähigungsnachweises ist und die Befähigungspflicht gemäß Artikel 3 bis zum .......... erfüllt". Im Führerschein wird die Qualifikation für 5 Jahre nachgewiesen. Danach ist eine neue Schulungsbescheinigung vorzulegen; der Führerschein ist dann zu erneuern.

Weiterbildungsschulung

Weiterbildungspflicht

Für alle Fahrer/innen ist eine regelmäßige Weiterbildung nachzuweisen. Betroffen sind sowohl die Inhaber von "Altführerscheinen" als auch die Inhaber von Führerscheinen, die nach den Stichtagen ausgestellt sind.

 Jeweils innerhalb von 5 Jahren im Anschluss an den Erwerb der Grundqualifikation bzw. nach dem jeweiligen Stichtag (09.09.2008 oder 09.09.2009) müssen die Kenntnisse durch Teilnahme an einer Weiterbildungsschulung aufgefrischt werden (Synchronisation).

Übergangsfristen / Synchronisation mit dem Führerschein

Der Weiterbildungsrhythmus kann auf die Gültigkeit der Fahrerlaubnis abgestimmt werden. So können Fahrerlaubnisinhaber/innen, die keine Grundqualifikation absolvieren müssen (Führerschein vor dem 10.09.2008 bzw. 2009 erworben), die Fünfjahresfrist unbeschränkt unterschreiten oder um bis zu 2 Jahre überschreiten und den Weiterbildungsnachweis dementsprechend bis zum 09.09.2015 bzw. 2016 abschließen. Voraussetzung ist, dass die Fahrerlaubnis zwischen dem 10.09.2008/2009 und dem 09.09.2015/2016 endet. Diejenigen, die zur Grundqualifikation verpflichtet sind (Führerschein nach dem 09.09.2008/2009 erworben), dürfen den ersten Weiterbildungsnachweis schon nach 3 Jahren erbringen - oder auch auf sieben Jahre strecken.

Schulung

Die Weiterbildung erfolgt in Lehrgängen mit 35 Stunden zu je 60 Minuten. Diese 35 Pflichtstunden können auf einzelne Blöcke aufgeteilt werden und müssen nicht am Stück hintereinander absolviert werden. Allerdings muss ein Einzelblock mindestens 7 Stunden umfassen. Die Blöcke dürfen dann aber durchaus auf mehrere Jahre verteilt werden – also bspw. ein Weiterbildungstag pro Jahr. Einzelne Weiterbildungstage bieten wir regelmäßig an.

Keine Prüfung

Für die Weiterbildung ist ausschließlich die Teilnahme am Lehrgang verpflichtend. Eine Abschlussprüfung ist nicht vorgesehen!
Die erforderlichen Lehrgänge werden auf Anfrage angeboten. Eine Mindestteilnehmerzahl ist erforderlich.

Rechtshinweis!

Wir haben uns bemüht, Ihnen eine Hilfe zur Ermittlung Ihrer Aus- und Weiterbildungspflicht nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) zu erstellen. Dies ist unter Beachtung der zum 01.01.2008 geltenden Rechtslage geschehen und setzt die Richtigkeit der von Ihnen gemachten Angaben voraus. Trotz sorgfältiger Berücksichtigung aller aktuellen rechtlichen Vorschriften oder bei falschen Angaben Ihrerseits kann es zu fehlerhaften Endergebnissen kommen. Beachten Sie bitte, dass Sie selbst für die Ermittlung und Einhaltung der erforderlichen Fristen verantwortlich sind. Eine Haftung für versäumte Fristen und die damit in Zusammenhang stehenden rechtlichen Konsequenzen schließen wir hiermit ausdrücklich aus. Die Nutzung dieses Programms zu gewerblichen Zwecken sowie die weitere Verbreitung der Ausdrucke durch nicht lizenzierte Schulungsveranstalter ist hiermit ausdrücklich untersagt.

Halten Sie bitte für die Ermittlung Ihrer Weiterbildungsfristen Ihren aktuellen Führerschein bereit. Eine Speicherung Ihrer Angaben findet nicht statt. Alle Daten werden mit dem Ausdruck automatisch gelöscht und müssen bei einer wiederholten Anwendung neu eingegeben werden. Für eine individuelle Beratung zu Ihrer Aus- und Weiterbildungspflicht stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

EU-Berufskraftfahrer – Beschleunigte Grundqualifikation

EU-weite Qualifizierung für alle gewerblich tätigen Fahrer

Der Führerscheinerwerb ab dem 10.09.2008 (Bus) bzw. 10.09.2009 (Lkw) führt zur Verpflichtung, die Grundqualifikation nachzuweisen, sofern gewerblich von der Fahrerlaubnis Gebrauch gemacht werden soll.

Beschleunigte Grundqualifikation

Die beschleunigte Grundqualifikation wird erworben durch das erfolgreiche Ablegen einer 90-minütigen theoretischen Prüfung vor der IHK. Voraussetzung zur Zulassung ist die Teilnahme an einer Schulung von 140 Stunden (zu jeweils 60 Minuten). Die Teilnahme am Unterricht ist hier also verpflichtend. Für die beschleunigte Grundqualifikation oder das Ablegen der Prüfung muss keine Fahrerlaubnis vorliegen. Die erforderlichen Lehrgänge werden auf Anfrage angeboten. Eine Mindestteilnehmerzahl ist erforderlich.

Ladungssicherung - Rechtsgrundlagen

EU-weite Qualifizierung für alle gewerblich tätigen Fahrer

Der § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) verlangt, dass die Ladung so zu verstauen und zu sichern ist, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik (wie z. B. VDI-Richtlinien 2700 ff) zu beachten.

 

Die Verantwortung der Ladungssicherung liegt beim Fahrer, Halter und beim Verlader. Verstöße können im Bereich der Ordnungswidrigkeit (allgemeine Verkehrskontrolle oder Verkehrsunfall mit Sachschaden) bestraft werden. Eine Straftat (z. B. Verkehrsunfall mit Personenschaden) wird mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet.

Die Richtlinienreihe VDI 2700 "Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen" gilt seit vielen Jahren als anerkanntes Grundlagenwerk der Ladungssicherung. In ihr wird beschrieben, welche Kräfte auf eine Ladung im Fahrbetrieb einwirken und wie Ladung grundsätzlich auf Straßenfahrzeugen gesichert werden kann.

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